Projekte 

Geschichtlicher Ausflug zum Montepiano

Am 17. September fuhren wir gemeinsam mit unseren beiden Lehrpersonen Magdalena Köllemann und Oswald Zischg und mit der Klasse 3B auf den Monte Piano im Höhlensteintal bei Sexten. Das ist eine Bergkuppe, auf der sich die italienische und die österreichisch-ungarische Armee bekämpft haben. Um 7:25 Uhr trafen wir uns in der Schule und starteten um 8 Uhr mit dem Bus. Während der 3- stündigen Fahrt schauten wir uns einen Film über den Ersten Weltkrieg an. Als wir in Sexten ankamen, mussten wir ein bisschen warten bis wir mit den Jeeps die alte Militärstraße hinauffahren konnten. Die Fahrt gefiel uns gut, ds sie sehr abenteuerlich war. Am Rifugio Bosi angekommen, wanderten wir die Südkuppe entlang. Wir schauten uns viele Lauf- und Stellungsgräben an, die den Monte Piano prägen. Ebenso sahen wir auch viele noch gut erhaltene spanische Reiter und Stacheldrahtrollen. Es existieren auch noch Behausungen, in denen die Soldaten früher wohnten (Kavernen). Nach einem langen und anstrengenden Weg mit Pause konnten wir endlich den Kaiserjägerstollen besichtigen. Doch zu unserer Enttäuschung war der Stollen nur noch wenige Meter lang. Der Rest war verschüttet. Nun stiegen wir einen abenteuerlichen, abschüssigen und sehr schmalen Steig nach oben. Danach besichtigten wir noch einen anderen Stollen, der sehr viel länger war. Im Stollen war es sehr nass und rutschig, bei manchen Stellen musste man sich ducken um sich nicht den Kopf anzustoßen. Früher wohnten die Soldaten hier. Sie mussten oft tagelang im Stollen verweilen, bis zum Beispiel das Trommelfeuer fertig war. Wir stellen uns das schrecklich und nervenaufreibend vor. Wir sahen auch viele interessante Denkmale, zum Beispiel der Endpunkt der italienischen Minengalerie. Die Soldaten wollten die feindliche Kuppe untertunneln um diese dann zu sprengen, doch sie schafften es nicht, da die italienische Armee vorzeitig an die Isonzofront abgezogen wurde. Nach einem sehr erlebnisreichen und tollen Tag kamen wir am Abend um 18.30 Uhr müde und erschöpft nach Naturns zurück.
(Anna Kaserer, Magdalena Fliri, 3D)

MÜLL: Alles über die lästigste Sache der Welt

Besuch in der Müllverbrennungsanlage in Bozen
Am Donnerstag, den 26. September, fuhren wir, die Klasse 3D der Mittelschule Naturns, mit den Lehrpersonen Köllemann Magdalena und Zischg Oswald nach Bozen zur Besichtigung der Müllverbrennungsanlage. Wir trafen uns um 7:25 Uhr in der Schule und gingen anschließend zusammen zum Zug. Mit dem Zug fuhren wir nach Bozen. Als wir ankamen, mussten wir noch ein Stück zu Fuß gehen. An einem kleinen Rastplatz machten wir Pause. Danach ging es auch schon gleich weiter. Endlich waren wir angekommen! Wir gingen ins Gebäude, das die Form des Schlern-Berges trägt, und durften es uns in einem großen, mit Stühlen ausgestatteten Raum gemütlich machen. Wir erfuhren, wie man Abfälle in Energie umwandelt, die Abwässer reinigt und Forschung und Innovation unterstützt. Nach einer aufschlussreichen Präsentation über die Geschichte und die verschiedenen Aufgaben der Mitarbeiter in der Müllverbrennungsanlage, konnten wir diese bei einem geführten Rundgang besichtigen. Doch dazu mussten wir geeignete Schutzkleidung anziehen (Mantel, Haarschutz). Jetzt konnte die Führung endlich losgehen! Durch ein Fenster sahen wir einen Hebekran, der den Müll beiseiteschob. Das war ein Gestank! Wir gingen weiter und kamen zu zwei Gucklöchern. Dort konnte man sehen, wie der Müll bei hohen Temperaturen verbrannt wird. Wir durften das Gebäude genau unter die Lupe nehmen.
Als wir wieder im großen Raum ankamen, war die Führung vorbei und wir fuhren wieder zurück nach Naturns zurück, wo wir direkt am Bahnhof entlassen wurden.
Das war ein sehr spannender, und toller Ausflug!

Wenn du das gelesen hast, solltest du wissen:
1.    Kaufe nicht extra Produkte mit Plastikverpackung, nur, weil du weißt, dass man Plastik sowieso wiederverwenden kann!
2.    Respektiere den Umweltschutz und trage dazu bei!

...du musst das nur machen, wenn du für unsere Umwelt sorgen willst und alle ein glückliches Leben haben sollen (du auch)!!!...
 (Delia Wallnöfer, 3D)

Workshop Kunstwerkstatt

Im Rahmen der PQW-Woche gab es diesen Herbst zum ersten Mal einen Workshop, bei welchem nur künstlerisch-kreativ gearbeitet wurde. Eine ganze Woche lang durften die 18 Teilnehmer und Teilnehmerinnen skizzieren, malen, zeichnen, schneiden und kleben.
Alle haben in der Gruppe und allein gearbeitet und sich stets gegenseitig inspiriert. Die grafischen und malerischen Ergebnisse können sich sehen lassen und wurden alle in der Mittelschule ausgestellt.
Zurecht stolz auf ihre Kunstwerke haben die Schülerinnen und Schüler diese dann zu guter Letzt auch fotografiert. (Heike Haller)

Auf die Spuren des Ersten Weltkrieges ...

begaben wir Schüler*innen der Klassen 3C und 3A der Mittelschule Naturns uns mit unseren Lehrpersonen Hanni Irmgard, Meraner Paula, Siller Andrea und Kuppelwieser Monika am Dienstag, den 01. Oktober 2019 auf dem Plateauberg Monte Piano, dem ehemaligen Frontgebiet zwischen Italienern und Österreichern in den Sextner Dolomiten.
Nach einer dreistündigen Fahrt kamen wir am Fuße des Freilichtmuseums an und wurden mit Jeeps zur Bosi-Hütte chauffiert. Das war eine echt abenteuerliche Fahrt auf der schmalen Bergstraße, machte uns allen jedoch riesen Spaß!
In der Bosi-Hütte, dem ehemaligen italienischen Bataillonskommando, kann man heute eine Sammlung von Fundstücken aus dem Ersten Weltkrieg besichtigen. Nachdem wir uns etwas gestärkt hatten, stiegen wir gespannt bergan. Bald erblickten wir rechts und links vom Wandersteig die ersten Lauf- und Schützengräben und Spuren der Granateinschläge der österreichischen Artillerieangriffe.  Als wir das Plateau nach einer kurzen Wanderung erreicht hatten, genossen wir erstmal den fantastischen Ausblick auf die umliegenden Berge: Drei Zinnen, Cristallogruppe, Dürrenstein und Cadini-Gruppe.
Unser Rundgang begann auf der Süd Kuppe des Monte Piano, wo wir die italienischen Stellungen der Bombardieri in zwei großen Kavernen mit den Öffnungen nach oben, Lauf- und Schützengräben, später ausgebaut zu einem Stollensystem, Baracken, Unterkünfte usw.  erkundeten. Neugierig rannten wir die Schützengräben entlang und einige von uns erforschten sogar das Innere der Stollen. Etwas weiter Richtung Norden erkennt man noch heute die italienischen Beobachtungsstellen Richtung Schluderbach und Richtung Forcella dei Castrati. Auf unserem Weg durch das umgegrabene Gelände gelangten wir auch zu einer ehemaligen Minenwerferstellung, Kommandantenbaracke, zu einer ehemaligen Maschinengewehrstellung und schlussendlich zum Angriffsstollen. Wir konnten uns sehr gut vorstellen, wie sich die italienischen Truppen immer mehr den österreichischen Stellungen, die sich auf der Nord Kuppe des Monte Piano befanden, näherten.
Zum Schluss wanderten wir noch auf die andere Seite der Schlucht und erforschten auch die österreichischen Schützengräben und Stellungen. Nach einem kurzen Rundgang schlenderten wir zurück zur Bosi-Hütte und wurden von mehreren Jeeps zu Tal gebracht. Dort erwartete uns der Bus, mit dem wir bis zum Kriegerfriedhof Nasswand fuhren, den wir kurz besichtigten. Von den 14.000 Soldaten aus vielen verschiedenen Ländern, die im 1. Weltkrieg in den Sextner Bergen gekämpft haben, kamen 1.259 dort ums Leben und wurden auf dem Friedhof begraben. Auf den Grabsteinen lasen wir viele slawische Namen der Gefallenen. Müde, aber begeistert von den vielen interessanten Eindrücken, fuhren wir Richtung Naturns. (Laura Peintner & Trenkwalder Lara 3C)

Montepiano

Wir, die Klasse 3.A, sind gemeinsam mit der Klasse 3.C am 24.09.2019 nach Montepiano gefahren. In Misurina angekommen wurden wir von Jeeps abgeholt, die uns auf das Hochplateau des Montepiano gebracht haben. Dort begann dann unsere Rundwanderung, wo wir die Kriegsschauplätze des Ersten Weltkrieges angeschaut haben. Eindrücke davon vermittelt der kurze Filmbeitrag. (Leo Gritsch 3A)





Kamera läuft ...

hieß es am Freitag, den 27. September 2019 für uns Schüler*innen der Klasse 3C der Mittelschule Naturns, als wir im Rahmen der diesjährigen Projektwoche zum Thema Zukunft mit unseren beiden Lehrpersonen Gatti Sylvia und Hanni Irmgard nach Bozen ins Medienhaus Rai Südtirol fuhren. Dort wurden wir von Herrn Rabanser Thomas, zuständig für die Technik im Haus, sehr herzlich empfangen.
Als Erstes erhielten wir einen personalisierten Ausweis, der uns als zugelassene Besucher auszeichnete. Nachdem uns Herr Rabanser die Geschichte der Entstehung des Hörfunks und Fernsehen ausführlich erklärt hatte, startete unser Rundgang durch die verschiedenen Studios der RAI. Zu Beginn erkundeten wir das Studio, in dem die regionale Tagesschau und die Sendung Pro und Contra moderiert werden. Wir staunten nicht schlecht, als wir feststellten, wie klein die Räume in Wirklichkeit sind! Im Fernsehen sehen sie dank der Kameraaufnahmen viel größer aus. Anschließend führte uns Herr Rabanser in die oberen Stockwerke, wo sich das Studio befindet, in dem die deutsche Tagesschau moderiert wird. Die ehemalige Tagesschausprecherin Silvia Franceschini erklärte uns sehr ausführlich, wie viel Arbeit hinter einer fünfzehnminütigen Tagesschau steckt. Journalisten vor Ort, Kameramänner, Redakteure, Tontechniker und der Moderator selbst bereiten die Nachrichtensendung vor. Danach erlebten einzelne von uns Schüler*innen, wie es sich anfühlt, vor laufender Kamera zu moderieren. Überrascht stellten wir fest, dass der Moderator mit einem unter dem Moderationstisch versteckten Pedal den von einem kleinen Bildschirm in großer Schriftgröße eingeblendeten Text nach unten scrollt, sodass er langsam vorlesen kann. Einige von uns durften danach sogar die Kameras bedienen, andere vorlesen. Das war ein riesen Spaß und sehr aufregend!
Als Nächstes warfen wir einen Blick in die Regie. Dort erklärte uns Herr Rabanser, wer den Ablauf und Inhalt der Sendung bestimmt und wie die Videoaufnahmen, Live-Berichte, Bilder… auf die verschiedenen Monitore und schlussendlich auf Sendung gelangen. Super Teamwork und höchste Konzentration sind hier unbedingt notwendig! Als Letztes besichtigten wir das Hörfunkstudio, von dem die Radiosendungen ausgestrahlt werden. Einer unser Mitschüler wurde vom Radiosprecher zu unserem Besuch im Funkhaus interviewt. Das war sehr spannend! Damit neigte sich ein weiterer gelungener Vormittag unserer Projektwoche zu Ende. Alle nahmen viele neue Eindrücke und tolle Erfahrungen mit nach Hause.  (Jessica & Brigitta 3C)