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Home Projekte Projekte 16/17 MS Naturns: Auf den Spuren des Ersten Weltkrieges in den Sextner Dolomiten
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MS Naturns: Auf den Spuren des Ersten Weltkrieges in den Sextner Dolomiten
Geschrieben von: Lehrperson und Direktorstellvertreterin Hanni Irmgard   
Mittwoch, den 26. Oktober 2016 um 16:32 Uhr
Auf den Spuren des Ersten Weltkrieges in den Sextner Dolomiten…
machten sich die Schüler und Schülerinnen der Klassen 3C und 3D am 27. September 2016 mit ihren Lehrpersonen. Ziel der Exkursion war es, das Freilichtmuseum des ehemaligen Kriegsschauplatzes zwischen Italienern und Österreichern am Montepiano zu besichtigen. Früh morgens starteten die Drittklässler mit ihren Lehrpersonen mit einem Bus von Naturns und erreichten nach dreistündiger Fahrt den Misurina See. Von dort wurden die Ausflügler mit Jeeps entlang der schmalen Bergstraße bis zur Bosihütte gebracht. Das war für alle Beteiligten sehr aufregend. Auf der Hütte angekommen, begann die Wanderung auf den Monte Piano, durch das ehemalige Frontgebiet, entlang sorgfältig wiederhergestellter Schützen-gräben, Tunnels, Bergstollen und Bombenabwurfstellen.
Zuerst erkundeten die Schüler und Schülerinnen den südlichen Hauptgipfel, der von den Italienern besetzt war. Neugierig kletterten die Schüler und Schülerinnen in die Schützen- und Laufgräben und erkundeten die Stollen. Beeindruckt waren die Jugendlichen auch von den Ruinen der in die Felsen geschlagenen Kavernen oder den an den Felswänden errichteten Hütten, in denen die Soldaten während des Krieges untergebracht waren. Vor Ort fiel es den Schülern und Schülerinnen leicht zu erahnen, welch erbarmungsloser Gegner die Natur für die Soldaten im Gebirge war und welch großer Anstrengungen es bedurfte, um Stellungen und Unterkünfte zu bauen und die Kämpfenden mit Nachschub zu versorgen. Anschließend wanderten die beiden Gruppen zum Nordgipfel, der von den Österreichern besetzt war. Hauptattraktion der Nordkuppe war die Besichtigung des Kaiserjäger-Stollens. Voller neuer Eindrücke machten sich die beiden Schülergruppen gegen 15:00 Uhr wieder auf den Rückweg zum Ausgangspunkt, wo die Jeeps sie wieder zum Busparkplatz brachten. Auf dem Heimweg machten die beiden Gruppen noch beim Kriegerfriedhof Nasswand Halt. Hier befand sich während des Krieges der Hauptverbandsplatz der Österreicher. Wer im Lazarett starb, wurde sofort und ohne Unterschied von Herkunft und Nation neben dem Hauptverbandsplatz begraben. So entstand der Kriegerfriedhof Nasswand. 1259 Soldaten fanden hier ihre letzte Ruhestätte.
Nach einem kurzen Besuch auf dem Friedhof trat die Gruppe die Rückfahrt nach Naturns an, wo sie gegen 19:00 Uhr ankamen.
Begeistert und um einige Erfahrungen reicher traten alle ihren Heimweg an.















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