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Home Projekte Projekte 14/15 Einblicke in die Arbeitswelt – Berufe unter die Lupe genommen
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Einblicke in die Arbeitswelt – Berufe unter die Lupe genommen
Geschrieben von: Gudrun Pöll und Schülern der 3. Klasse B   
Freitag, den 14. November 2014 um 09:40 Uhr


Im Rahmen der PQW-Woche durften die Schüler und Schülerinnen unserer Abschlussklassen auf Einladung von LVH und HGV einige Naturnser Betriebe besichtigen. Dieses Hineinschnuppern in die konkrete Welt der Arbeit ist an unserer Schule mittlerweile schon zur Tradition geworden und wird von den Schülern und Schülerinnen gerne angenommen.

Heuer öffneten folgende Betriebe am Montag, den 6. Oktober Tür und Tor für Interessierte:
Hotel Preidlhof, Hotel Sonnenhof, Kitas Naturns, Alten- und Pflegeheim Sankt Zeno, Tischlerei Haller, Firma Schweitzer, Firma Ivoclar, Raiffeisenkasse Naturns.

Hier einige Eindrücke:

Ivoclar Vivadent: Wir waren zu fünft mit Frau Tappeiner, das ziemlich lustig war, weil wir dachten, die Gruppe wäre größer. Als wir bei dem Firmengebäude ankamen, wurden wir von einer Frau erwartet. Sie gab uns Besucherausweise und führte uns zu einem kleinen Besprechungssaal. Dort lernten wir einen freundlichen Mann kennen, der uns von seiner Arbeit und seinem Leben erzählte; außerdem hatte er für uns eine PowerPoint Präsentation vorbereitet. In dieser Präsentation ging es um die Geschichte der Firma, was sie macht und wo sie ihre Sitze hat. Der Hauptsitz befindet sich in Schaan in Liechtenstein. Später wurden wir durch die verschiedenen Hallen geführt, wo unzählige Frauen und Maschinen arbeiten. Ivoclar produziert nicht nur künstliche Zähne und verkauft sie, sondern verkauft auch selbst programmierte Software zur Produktion von künstlichen Zähnen. Zum Schluss bekamen wir als Geschenk ein Stofftier mit einer Halskette, auf dem das Logo der Firma gedruckt ist. (Nikola)

Hotel Preidlhof: Viele Mädchen und Jungen aus den 3. Klassen unserer Mittelschule haben sich für die Besichtigungstour eines Hotels eingeschrieben. Am Montag den 6. Oktober war es dann soweit - meine Gruppe war für das Hotel Preidlhof eingeteilt, wo wir vom Chef Klaus Ladurner persönlich freundlich empfangen wurden. Er erklärte uns, dass wir uns als erstes die Waschräume ansehen werden, was wir dann auch taten. Eine nette Dame zeigte uns diese, wobei wir aus dem Staunen nicht heraus kamen. Riesige Waschmaschinen standen vor uns. Als wir uns wieder beruhigt hatten, gingen wir in eine Suite, wo das Ganze wieder von vorne losging: Sehen und Staunen. Danach gingen wir zum Beauty-Medical-Center, in welchem wir manche Massage- und Wohlfühlräume besichtigen durften. In der Nase hatten wir stets einen angenehmen Duft und man wurde automatisch schon viel entspannter. Kurz darauf gingen wir ins Restaurant, wo uns der Oberkellner seine Arbeit erklärte. Er wiederholte oftmals, wie genau man hier arbeiten musste, damit die Gäste zufrieden sind. Ein guter Service macht eben sehr viel aus. Wir gingen auch in den Weinkeller und sahen die großen Weinregale, gefüllt mit edlen und teuren Weinen. Anschließend wurden wir in die Küche geführt, dessen Teil wohl allen am besten gefallen haben musste. Wir sahen uns die Vorratsräume an, wobei wir dort die exotische Frucht Physalis kosten durften. Wir lernten auch, was Sekundenbiskuit war und wie man ihn zubereitete: Biskuitteig rühren, mit dem Schlagsahnebereiter in Formen sprühen, für ein paar Sekunden in die Mikrowelle und fertig ist er. Danach gingen wir an die Rezeption, wo uns der Hotelchef erklärte, wie es dort ablief und welche Aufgaben dort zu erledigen sind. Zum Schluss gingen wir zur Bar, wo uns ein köstliches Büfett erwartete. Wir aßen und genossen, bis die Zeit gekommen war, um zu gehen. Wir bedankten und verabschiedeten uns und gingen nach Hause. (Franziska)

Firma Schweitzer: Am Montag, den 6. Oktober durften alle dritten Klassen der Mittelschule Naturns zum Thema Zukunft einen Betrieb besichtigen. Meine Wahl fiel auf die Firma Schweitzer, eine Ladenbaufirma. Wir, eine Gruppe von 17 Schüler und einer Lehrperson, starteten um 10.45 Uhr von der Schule aus zur Firma Schweitzer. Am Empfang erklärte man uns, dass wir in zwei Gruppen die Firma besichtigen würden. Zu unserer Sicherheit bekamen wir gelbe Leuchtwesten. Die Gruppe, in der ich war, ging als erstes in die Tischlerei. Dort zeigte uns Herr Mair die verschiedenen Maschinen und deren Aufgaben. Dann zeigte man uns auch den Raum, in dem Bretter mit verschiedensten Lacken und Farben besprüht oder eingelassen werden. Anschließend kamen wir in das Lager, in dem die Holzbretter in verschiedenen Farben und Größen gestapelt werden. Dann machten wir uns auf den Weg in die Schlosserei, wo uns ein anderer Arbeiter empfing. Das erste, was er uns zeigte, war eine Pulverbeschichtungsanlage; das ist eine Maschine, in der man Eisenteile hineingeben kann, die dann gereinigt und in der gewünschten Farbe gefärbt werden. Dann zeigte er uns den Arbeitsplatz der Schweißer und eine Maschine, die mit Laser Löcher und Formen ausschneidet. Auch wurde uns eine Halle gezeigt, in der Eisenstangen-und Rohre gelagert wurden. Danach verließen wir das Produktionsgebäude und gingen in einen Schulungsraum. Dort erklärte man uns die Geschichte der Firma und wir bekamen auch etwas zu trinken. Danach durften wir uns sehr kurz die Büros und Videokonferenzräume anschauen. Leider wurde die Zeit knapp und wir mussten wieder zurück in die Schule gehen. Dieser Ausflug war sehr spannend und informativ. (Daniel)

Kitas und Alten- und Pflegeheim: Am Montag, den 06. Oktober besuchte ich zusammen mit anderen Schülern der Mittelschule die Kindertagesstätte von Naturns. Christine, die Leiterin, führte uns durch die Kitas. Sie zeigte uns das Spielzimmer und die Toiletten der Kinder. Die Kitas wird von Kindern zwischen 1 und 3 Jahren besucht, danach gehen die Kinder in den Kindergarten. Christine erzählte uns von den Besonderheiten ihres Jobs und führte uns in ihren Arbeitsalltag ein. Sie sprach aber nicht nur über die Vorteile ihres Berufes, sondern auch über einige Nachteile, wie z.B. die Unterbezahlung, die Lärmbelastung; denn bei 22 Kleinkindern wird es schon mal laut. Als uns Christine alles erklärt und gezeigt hatte, gingen wir eine Station weiter ins Altersheim, das gleich über der Kitas liegt. Auch hier führte uns eine Betreuerin durch die verschiedenen Räume des Altenheimes. Wir sahen die Waschküche und das altersgerechte Bad. Leider durften wir nicht in die Zimmer der Betreuten einsehen, da dies die Privatsphäre der alten Menschen stört. Die Betreuerin erzählte von ihren Aufgaben. Es war für mich interessant, als sie uns erklärte wie sie die Betreuten badet. Nach dem Rundgang durch das Heim, gingen wir mit den ganzen Eindrücken in die Schule zurück. Das Altersheim war beeindruckend, aber mir persönlich hat der Besuch in der Kitas besser gefallen, weil ich lieber mit Kindern arbeiten möchte. (Lea)scroll back to top
 

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