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Home Projekte Projekte 14/15 MS Naturns: Besuch im Filmclub Bozen "Die Bücherdiebin"
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MS Naturns: Besuch im Filmclub Bozen "Die Bücherdiebin"
Geschrieben von: Schülerin Lena Messmer Klasse 3B   
Donnerstag, den 16. April 2015 um 14:12 Uhr
Am 19. März 2015 machten die 3B und die 3D einen Ausflug in die größte Stadt Südtirols, um dem dortigen Filmclub einen Besuch abzustatten. Wir wollten nämlich den Film „ die Bücherdiebin“ ansehen, da dieser von Nationalsozialismus, Judenverfolgung und Bücherverbrennung handelt und gut zum Geschichteunterricht passte. Nach einer recht langen Zugfahrt, bei der Spaß nicht zu kurz kam, machten wir uns auf den Weg zum bereits genannten Filmclub. Als wir endlich in unserem Filmsaal ankamen lehnten wir uns in die gemütlichen Sessel zurück, griffen hin und wieder in unsere Chipspackungen oder sonstigen Süßkram und warteten gespannt auf den Beginn des Films: Er spielt in Deutschland im Jahre 1939. Es geht es um das kleine Mädchen Liesel, die von ihrer Mutter in Pflege gegeben wird, nachdem ihr kleiner Bruder während einer Zugfahrt stirbt. Sie wird Mitglied einer neuen Familie, die aus dem gutmütigen Hans und der miesepetrigen und leicht zu beleidigenden Rosa besteht. Liesel spricht fast nie und kann auch nicht schreiben, was ihr in der Schule natürlich keine Vorteile bringt. Sie wird gemobbt und bekommt die einzige Unterstützung von ihrem neuen Vater Hans und dem kleinen Nachbarsjungen Rudi. Sie lehnt Rudis Freundschaft zunächst ab, gesteht sich später aber ein, dass er ein sehr guter Freund ist. Sobald Liesel das Lesen von Hans gelernt hat, liest sie das auf der Beerdigung ihres Bruders gefundene Buch, worin es um die Bestattung von Toten geht. Schon bald ist sie eine richtige Leseratte, sodass sie sogar bei einer Bücherverbrennung ein verbotenes Buch unter dem Mantel verschwinden lässt. Hans erfährt von diesem Diebstahl, doch macht er sich nur Sorgen um seine geliebte Tochter. Bald danach klopft der junge Max an die Tür der Familie, da er Zuflucht vor den Nazis sucht und eine Unterkunft benötigt. Er ist Jude. Hans und Rosa versorgen ihn, da er sehr krank ist und gestatten ihm zu bleiben. Liesel versteht zunächst die ständigen Sorgen ihrer Eltern nicht, doch in ihr erwachen viele Sympathien für Max, der zunächst in ihrem Zimmer untergebracht wird und im Nebenbett schläft. Als es Max langsam besser geht, freunden sich die beiden an und Liesel bringt Max immer wieder neue Beweise dafür, dass das Leben trotz dem Krieg schön ist. Als Liesel der Frau des Bürgermeisters ihre Wäsche bringt, gestattet ihr diese, in ihrer persönlichen Bibliothek zu schmökern, da auch sie das Mädchen beim Stehlen des Buches nach der Bücherverbrennung gesehen hatte und das kleine Mädchen auf Anhieb mochte. Liesl kommt immer wieder zum Lesen, bis der Bürgermeister dies nicht mehr duldet. Daher kommt sie nur noch uneingeladen und „borgt“ sich heimlich Bücher aus, wie sie es nennt. Sie wird zur Bücherdiebin. Das Mädchen bringt die Bücher anschließend zu Max und liest ihm stundelang vor. Rudi erwischt sie einmal beim Hinausklettern aus dem Bürgermeisterhauses. Er erfährt von den gestohlenen Büchern, hält aber dicht. Als die Familie eine Hausdurchsuchung übersteht, beschließt Max zu gehen. Liesel ist verzweifelt und versucht Max aufzuhalten, doch dieser möchte sie nicht weiterhin in Gefahr bringen. Der Zweite Weltkrieg bricht aus und es gibt ständig Bombenattacken. Immer wieder werden Männer aus der Himmelsstraße in den Krieg rekrutiert, auch Hans. Doch dieser kehrt, dank seiner körperlichen Probleme, zurück. Nach einem unvorhergesehenen, nächtlichen Bombenangriff, ohne Alarm, sterben alle, außer Liesel. Sie wacht unter großen Trümmerbergen auf und wird in letzter Minute ausgegraben. Panisch stellt sie fest, dass die Menschen, die sie am meisten liebt, alle umgekommen sind. Der tote Rudi bekommt noch seinen lang ersehnten Kuss. Liesel wird von der Bürgermeisterin aufgenommen. Jahre später sieht man, wie das Mädchen endlich wieder auf Max trifft und wie ihr Leben ein schönes Ende nimmt, als sie als alte und mit vielen Erinnerungen gesegnete Frau stirbt. Der Film war unglaublich schön und sehr traurig. Das fanden anscheinend auch die Jungen hinter mir, die sich während des ganzen Films ihre überflüssigen, dummen Kommentare nicht sparen konnten. Wir verließen das Kino und unsere Lehrerinnen gestatteten uns ein wenig Zeit zum Rumlaufen. Fast die ganze Klasse gönnte sich einen Döner und machte sich danach einen Spaß daraus, sich mit einem Straßenhändler zu unterhalten. Danach fuhren wir wieder nach Naturns, um zur Schule zurückzugehen. Es war ein toller Ausflug!





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