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Home Projekte 2013/14 Haus des Wassers in Defereggen- unsere Klassenfahrt nach Ost Tirol!
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Haus des Wassers in Defereggen- unsere Klassenfahrt nach Ost Tirol!
Freitag, den 23. Mai 2014 um 06:40 Uhr


An einem schönen Montagmorgen standen die zwei Klassen 2B und 2E wartend und über und über mit Koffern und Rucksäcken bepackt vor der Bushaltestelle. Sie warteten nicht ohne  Grund hier, sondern auf den Bus, der sie nach Osttirol ins Defereggental nach Sankt Jakob bringen sollte.  Als der Bus endlich kam, lehnten sich alle in ihre Sitze und los ging es. Nach vier langen Busfahrstunden und einem kurzen Zwischenstopp bei MC Donalds in Lienz erreichten wir unsere Herberge- für die nächsten drei Tage. Der Hausherr Heinz erklärte uns die Hausordnung und anschließend bezogen wir in Kleingruppen unsere Zimmer. Dann ging es auch schon los: Im Haus des Wassers, unserem Schulhaus begrüßte uns Brigitte mit ihrem Team und erklärte die Workshops.
Die Schüler wurden in drei Gruppen eingeteilt, in denen sie in den Folgetagen diese Programme erarbeiteten:
  • Trinkwasser und Trinkwasseranalyse
  • Leben und Lebensraum Gebirgsbach physikalisch
  • Leben und Lebensraum Gebirgsbach zoologisch
  • Auwald - Wasserwald
Und dann ging es auch schon los.

Hier nun eine kleine Dokumentation der Workshops:
Auf der Suche nach Kleintieren (Leben und Lebensraum Gebirgsbach zoologisch)
Ausgerüstet mit Gummistiefeln, Pinzetten, Sieben und Notizblöcken wanderten wir im Gänsemarsch zur Schwarzach, dem Hausbach von Defereggen. Kaum hatten wir das Ufer erreicht, stürzten sich einige sofort hinein und genossen das kühle Nass. Unsere Aufgabe war es, mit Sieben und Pinseln das Kleingetier, welches unter den Steinen und im Wasser lebt, aufzustöbern und einzufangen. Was wir da alles fanden: Schnakenwürmer, Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven. Mancher ekelte sich vor den zappelnden Lebewesen in seinem Becher. Und andere wurden ganz schön nass. Klar: Turnschuhe sind keine Gummistiefel! - Gell Tobi ;)?- Bei der Sortierung unserer Beute mussten wir darauf achten, dass nicht „Räuber“ mit „Beute“ zusammen in einem Behälter landeten. Wer das nicht berücksichtigte, erlebte „Kannibalismus“: Eintags- und Steinfliegenlarven machten sich sogleich ans große Fressen. Nicht ganz klar war uns der „Tanz“ der Schnakenlarven, die sich zu dritt ineinander verwickelten und eigentümliche Tanzbewegungen ausführten. Teilweise durchnässt und unsere Tagesbeute vorsichtig balancierend, machten wir uns im Haus des Wassers an die mikroskopische Untersuchung. Vielfach vergrößert verwandelten sich die harmlosen Tierchen unter dem Mikroskop in angsteinflößende Ungeheuer.  Nach einer teilweise schlaflosen Nacht gab es erstmals Frühstück und danach ging es sofort im Haus des Wassers weiter.
Fließ, Wasser, fließ! (Leben und Lebensraum Gebirgsbach physikalisch)
Unser zweiter Workshop führte uns erneut an die Schwarzach und erwies sich wiederum als nasses Erlebnis. Heute ging es um die Fließgeschwindigkeit und die Wassertiefen des Flusses: In zwei Gruppen, mit Stoppuhr und Messband bewaffnet und eingewickelt in brusthohe Fischerhosen, eruierten wir, wie schnell sich das Wasser von A nach B bewegt und maßen an verschiedenen Stellen, teils in starker Strömung, die Wassertiefe. Dies wurde Daniel zum Verhängnis. Er rutschte aus und füllte seine Fischerhose mit eiskaltem Wasser. Kaltes Wasser macht wach, daher war es anschließend kein Problem mehr, unsere Messdaten in mathematische Werte umzuwandeln. OK, ich meine natürlich, FAST kein Problem. Wie dem auch sei, darauf gab es Abendessen und die Lehrer hatten die TOLLE Idee einen Spaziergang zu machen, bei dem einige sofort wieder umkehrten und nur noch eine kleine Gruppe übrig blieb, die nicht zu faul war zum Weitergehen.  
Auwald-Abenteuer (Auwald – Wasserwald)
Das letzte, was wir in Sankt Jakob erlebten, war eine kleine Exkursion durch den Auwald. Ich denke, das war für mich der erste und letzte Schnee im Mai. Wir fanden auch einen Ameisenhaufen und der Betreuer Matthias musste die kleinen Viecher sofort provozieren, sodass sie mit Säure um sich spritzten. Als wir probierten Baumharz zu kauen, wurde manchem schlecht und wir spuckten das widerlich bittere Zeug sofort aus. Nur Daniel schien es seltsamerweise zu schmecken!!
Nach Abschluss der Workshops und Verabschiedung von den netten Parkbetreuern gingen wir zum Lärchenhof zurück und aßen zu Mittag. Kurz darauf kam der Bus und wir mussten unsere inzwischen gepackten Koffer aufladen und einsteigen. Zurück blieb ein einsames Paar Gummistiefel, das seinen Besitzer nicht mehr gefunden hatte.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Sillian kamen wir  zuhause an und hatten ENDLICH  wieder Südtiroler Boden unter den Füßen. Es war ein sehr tolles Erlebnis!





















 
 








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