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Verkehrserziehung in den 3. Klassen der Grundschule Naturns
Geschrieben von: Elke Ladurner   
Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 08:36 Uhr
"Hallo Auto"Die drei dritten Klassen der Grundschule Naturns „Anton Lintner“ nahmen im Rahmen der Verkehrserziehung am landesweiten Projekt „Hallo Auto“ teil.

Herr Karl hat in anschaulicher Weise den Schülern/innen die verschiedenen Verkehrszeichen, sowie sehr eindrucksvoll auch das richtige Verhalten der Verkehrsteilnehmer, vor allem beim Überqueren der Straße als Fußgänger und Radfahrer näher gebracht. Dabei zeigten sich die Schüler/innen sehr interessiert und brachten ihr Vorwissen ein.

Danach konnten die Schüler/innen praktische Übungen zu den Begriffen „Bremsweg“, „Reaktionsweg“, „Anhalteweg“, „Geschwindigkeit“, „Bodenbeschaffenheit“ und „Reifenprofil“ ausführen:

Kinder sind noch nicht in der Lage, die Geschwindigkeit eines sich nähernden Fahrzeugs richtig einzuschätzen. Sie glauben auch, dass ein Fahrzeug ebenso wie ein Fußgänger einfach sofort stehen bleiben kann.

Um zu erkennen, dass dies nicht stimmt, sind die Kinder nach Anleitung von Herrn Karl auf eine Linie zugelaufen und sollten dann nach dieser so rasch wie möglich stehen bleiben. So haben sie ihren eigenen Bremsweg ermittelt. Dann sind sie die gleiche Strecke wie bei der vorhergehenden Übung gelaufen. Jetzt mussten sie auf ein optisches Zeichen hin anhalten. Zum Bremsweg kommt so auch der Reaktionsweg hinzu und ergibt den Anhalteweg.

Weiters haben die Schüler/innen erfahren, dass zur Reaktionszeit weitere Faktoren wie Geschwindigkeit, Gewicht, Bodenbeschaffenheit und Profil der Reifen hinzukommen, die den Anhalteweg beeinflussen.

Aufregend war dann für alle Schüler/innen zum Schluss, dass jede/r von ihnen selbst ein 50 km/h schnelles Auto abbremsen konnte. Hierzu stand ein Auto mit Doppelbremspedal (wie ein Fahrschulauto) zur Verfügung. Selbstverständlich waren die Schüler/innen dabei angeschnallt. Die Schüler/innen erlebten, dass das Betätigen des Bremspedals nicht den sofortigen Stillstand des Fahrzeugs bewirkt.

So werden sie in Zukunft beim Überqueren der Straße daran denken.

„Learning by doing“ ist in der Verkehrserziehung unerlässlich, ein normaler Unterricht in der Klasse kann so ein lehrreiches Projekt niemals ersetzen.

Danke!



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