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Eine ganz besondere Nacht
Geschrieben von: Beitrag eines Schülers   
Mittwoch, den 04. Februar 2015 um 15:21 Uhr
Vor einiger Zeit gab uns unser Lehrer eine Mitteilung, dass wir am 16. Januar nach Bozen ins Naturmuseum fahren und dort die Nacht verbringen werden.
Wir trafen uns an einem regnerischen Freitag am Naturnser Bahnhof und fuhren mit dem Zug nach Bozen. Als wir dort angekommen waren, machten wir uns auf den Weg zum Museum. Dort öffnete uns eine freundliche Frau die Tür. Kurz darauf übergab sie uns Namensschildchen und wir stellten uns den Museumsmitarbeiterinnen vor.
Anschließend durften wir uns einen Schlafplatz im ersten Stock vor dem großen Aquarium aussuchen. Mitten in dieser besonderen Umgebung packten wir dann auch unsere Schlafsäcke und Matten aus und bereiteten alles für die Nacht vor. Nun begann auch schon die erste Schatzsuche. Wir Schüler teilten uns in kleinere Gruppen auf und jede Gruppe erhielt eine Stofftasche mit einem Bleistift und einer Tafel drinnen. Durch verschiedene Hinweise kamen wir als Gruppe unserem Ziel immer näher, ein bestimmtes Wirbeltier zu finden. Die einzelnen Informationen, die wir aufschrieben, führten uns schließlich zum Puzzle, das uns das gesuchte Tier verriet. In der Zwischenzeit hatten auch die anderen Gruppen ihr Tier gefunden.
Neugierig versammelten wir uns alle in einem Ausstellungsraum und stellten uns gegenseitig auf ganz verschiedene Art und Weise unser Tier vor.
Das machte mir großen Spaß. Auch die zweite Schatzsuche war recht spannend, denn wir mussten Fossilien suchen. Als wir das mit Hilfe von Leuchtsteinen geschafft hatten trafen wir uns in einem Nebenraum und schauten uns auch die Funde der anderen Gruppen an.
 Jetzt durften wir im Raum neben unserem Schlafplatz Fische basteln. Leider wurde mein Clownfisch, den ich mit viel Eifer gebastelt hatte auf der Heimreise in meinem Rucksack zerquetscht.
Es war bereits 23 Uhr und wir waren alle recht müde. Einige von uns wollten sich jedoch noch nicht zur Ruhe legen und spielten verschiedene Spiele, an denen sie großen Spaß hatten. Erst als die Lehrpersonen im Ton etwas lauter wurden und die Museumsmitarbeiterin das Aquarium verdunkelte, verkrochen wir uns endgültig in unsere Schlafsäcke. Auch mir fielen jetzt die Augen zu und ich schlief die ganze Nacht über tief und fest.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatten einige Klassenkameraden schon damit begonnen ihre Rucksäcke zu packen. Nacheinander gingen wir noch etwas müde ins Bad, um uns herzurichten. Im unteren Stock erwartete uns schon ein leckeres Frühstück, das die Museumsmitarbeiterin für uns zubereitet hatte. Hungrig verschlangen wir die Brote. Nun aber war die Zeit des Aufbruchs gekommen. Bevor wir das Museum verließen, gab es noch eine letzte Schatzsuche, bei der wir am Ende zu unserer Freude ein kleines Geschenk bekamen. Nun aber wurde es wirklich Zeit das Museum zu verlassen. Wir verabschiedeten uns bei der Museumsmitarbeiterin und bedankten uns für das tolle Erlebnis. Aufgepackt marschierten wir zum Bozner Bahnhof, wo der Zug nach Meran schon startbereit war. Die Zugfahrt bis nach Meran passte. Leider aber versäumten wir den Anschluss nach Naturns und so mussten wir unsere Eltern benachrichtigen, dass sie Bescheid wussten.
Schließlich kamen wir doch noch, zwar mit etwas Verspätung, in Naturns an. Wir verabschiedeten uns, bedankten uns bei den Lehrpersonen und begannen auf dem Weg nach Hause schon mit dem Erzählen unserer Erlebnisse.
Die Nacht im Museum war für mich sehr interessant und toll. Ich werde mich sicherlich auch noch in der Mittelschule gerne an diese außergewöhnliche Schulnacht erinnern.

Maximilian, 5.C








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