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Nachts im Museum
Geschrieben von: Beitrag einer Schülerin   
Mittwoch, den 04. Februar 2015 um 14:28 Uhr
Viele Tage vor dem besonderen Ereignis bekamen wir die Nachricht, dieses in Bozen erleben zu dürfen. Meine Mitschüler und ich freuten uns sehr. Am 19. Dezember war es dann soweit.
Freitagabend trafen wir uns am Bahnhof. Ich war voller Aufregung und voll bepackt dabei. Mit dem Zug fuhren wir bis Meran, dort mussten wir umsteigen. Alle rannten zum anderen Zug nach Bozen, da uns wenig Zeit blieb. Katharina verlor, ohne es zu bemerken, einen ihrer Hausschuhe. Zum Glück bemerkte das Dominik und hob ihn auf. Dann kam der Hausschuh wieder an seinen richtigen Platz bei Kathi zurück. Ich musste ein bisschen kichern. Im Zug nach Bozen durften wir endlich unsere mitgebrachten Brötchen essen.
In Bozen angekommen, schlenderten wir ein bisschen müde durch die Gassen.
Dort machten zwei Straßenmusiker Musik: einer mit einer Trommel, der andere mit vielen Kübeln. Die Musik war toll. Mir gefiel sie so, dass ich ihnen einen Euro spendete. Bald darauf kamen wir beim Museum an. Doch da ließ uns zunächst niemand hinein, doch gleich darauf sperrte eine Putzfrau die Tür auf und wir traten ins Museum ein. Ich konnte mich noch fast an alles erinnern, da ich nämlich schon einmal hier war. In einer Truhe im großen Saal legten wir unsere Jacken ab. Kurz danach führte uns eine Mitarbeiterin zu unseren Schlafplätzen. Wir durften neben dem großen Aquarium schlafen. Dann kam noch eine Mitarbeiterin namens Christina. Sie wollte natürlich auch wissen, wie wir heißen. Meine Mitschüler und ich bekamen ein Namensschild. Frau Christina zeigte uns das ganze Museum, so auch das WC im obersten Stock und den Raum, wo wir am nächsten Morgen das Frühstück essen konnten. Nach der Führung richteten alle ihren Schlafsack her, so auch ich. Wir durften einen lustigen und wunderschönen Fisch basteln. Den hängten wir an eine Tafel. Jetzt war die Schatzsuche dran. Jeder hatte ein Team, ich war mit Katharina und Greta im Team. In fünf Räumen mussten wir verschiedene Dinge oder Antworten finden. Danach sollten wir ein Puzzle zusammenstellen und wir mussten fünf verschiedene Tiergruppen vorstellen. Mein Team hatte die Reptilien, dann gab es noch die Amphibien, Vögel, Fische und Säugetiere. Später gab es noch eine Schatzsuche. Frau Christina schaltete das Licht aus, Dominik und Thomas waren in meiner Gruppe. Eine Angestellte hatte ein paar Leuchtsteine ausgelegt. Wir mussten ihnen folgen, denn so konnten wir bestimmte Dinge wie z.B. Haizähne, Steine, Fossilien usw. leichter finden. Ganz zum Schluss erklärte uns Frau Christina diese Dinge genauer. Es war schon ungefähr 10:30 Uhr, als alle müde in ihre Schlafsäcke krochen. Ich konnte einfach nicht einschlafen. Elias und Karim tuschelten die ganze Zeit. Die anderen Burschen stiegen die Treppe hinauf zum WC, vielleicht schlichen sie auch im Museum herum. Das hat natürlich genervt. Frau Lehrerin Andrea dachte immer, Katharina und ich würden reden, obwohl es Karim und Elias waren. Nach vielen Minuten war es endlich Samstag und Karim hatte Geburtstag. Plötzlich fing jemand an „Alles Gute für dich“ zu singen. Bald darauf kamen alle her und sangen mit, Karim hingegen schlief schon fast. Trotzdem war es toll. Sogar die Lehrerinnen waren aufgestanden. Irgendwann schlief ich dann ein. Das Problem war, ich schlief nur ein bisschen. Bald schon gab es das Frühstück: Brot mit Nutella oder Marmelade und Kakao, Tee, Wasser oder Milch und Kaffee für die Lehrpersonen. Zu Karims Überraschung gab es auch eine Plastiktorte mit Kerzen. Ich glaube, es freute ihn sehr. Danach gab es noch eine kleine Schatzsuche. Ich war leider nicht in der Gruppe, wo ich sein wollte. Aber es dauerte doch nur ein paar Sekunden, denn jede Gruppe bekam einen Raum, wo sie einen Sack suchen musste. Bald darauf fand ihn Sofia hinter dem Sofa. Jeder holte ein paar Buntstifte und ein paar schöne Steine heraus, die er behalten durfte. Karim bekam noch ein kleines Päckchen von Frau Christina, das war nett von ihr. Dort waren ein Block und zwei Bleistifte darin. Karim hat sich sicher gefreut.
Nun war es soweit. Jeder packte seine Sachen ein. Zum Abschluss durften wir noch einen Rundgang im Museum machen. Wir verabschiedeten uns und gingen zum Bahnhof. Der lange Weg nach Naturns war bald zu Ende. Alle verabschiedeten sich und stürzten sich ins Wochenende. Dieses Erlebnis war sehr toll und ich werde es so schnell nicht vergessen.

Anna 5.A





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